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10. Mai 2014

Übergriff von Neonazis auf Gegendemonstranten

Am heutigen Sonnabend haben Mitglieder der NPD in Erfurt Informationsstände durchgeführt, bei denen wiederholt ausländerfeindliche Parolen skandiert wurden. Etwa 100 Gegendemonstranten haben sich den Neonazis entgegengestellt.

"Es wird erneut deutlich das Nazis auch mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgehen und vor nichts zurückschrecken, um ihre menschenverachtende Ideologie in die Öffentlichkeit zu bringen", so Susanne Hennig-Wellsow, Landesvorsitzende DIE LINKE.Thüringen. Die Tatsache, dass Teilnehmer der Gegendemonstration von den Nazis trotz anwesender Polizei angegriffen und mit Fußtritten verletzt wurden, zeigt, wie gefährlich Neonazis sind. Die NPD tritt mit verurteilten Straftätern zu den anstehenden Wahlen an und weist immer wieder nach, dass sie keine demokratische Partei ist." Ein Ordner der NPD war führend bei der Ausübung von Gewalt.

"Es bestürzt mich, dass der zweite geplante Informationsstand der NPD mit den gleichen Personen nicht verboten wurde. Ich fordere die Stadtverwaltung und die Polizeiführung auf, hier konsequent gegen rechte Gewalt vorzugehen. Die Voraussetzungen für ein Verbot des weiteren Infostandes hätten vorgelegen."

Die NPD hatte gegen die Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern im Erfurter Norden Stimmung gemacht. "DIE LINKE verteidigt die menschenwürdige Unterbringung aller Menschen und die Forderung nach einer dezentralen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Eine hohe Lebensqualität und Sicherheit ist für alle Menschen zu gewährleisten", stellt Susanne Hennig-Wellsow abschließend klar.