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12. Februar 2015

Solidarität mit den Beschäftigten der Hydrema Weimar

Derzeit laufen in der Metall- und Elektrobranche Tarifverhandlungen. Die Kolleginnen und Kollegen der IG Metall fordern 5,5% mehr Lohn, mehr Zeit für Bildung und eine neue Altersteilzeitregelung. Dafür traten am 12. Februar 2015 auch IG Metall Kolleginnen und Kollegen bei der Hydrema Baumaschinen GmBH in Weimar mit einem Warnstreik ein.

Wir unterstützen den Arbeitskampf und übersenden den Kolleginnen und Kollegen solidarische Grüße:

Liebe KollegInnen,
nachdem in der laufenden Metall-Tarifrunde die Seite der Arbeitgeber noch kein Verhandlungsangebot auf den Tisch gelegt hat und die Friedenspflicht – nun auch außerhalb Thüringens - endete, hat die IG Metall zu Warnstreiks aufgerufen.
Mit Ihrer heutige Beteiligung an den Warnstreiks untermauern sie die berechtigten Forderungen nach einer angemessenen Beteiligung an den Unternehmenseinkünften durch deutliche Tarifsteigerungen und verdeutlichen Ihre Unterstützung für die IG Metall, die in Ihrem Namen die Verhandlungen führt.
Nicht nur die Forderungen der IG Metall nach mehr Lohn sind berechtigt, auch die nach mehr Zeit und Geld für Bildung in Form einer Bildungsteilzeit sowie eine bessere Altersteilzeit. Dies macht deutlich, dass sich die Lebenswelten verändert haben und jede/r Beschäftigte/r ein Recht auf gesellschaftliche Bildung als einen lebensbegleitenden Prozess neben der beruflichen Qualifikation haben muss. Nicht zuletzt deshalb verhandelt die neue Thüringer Landesregierung gegenwärtig die konkrete Ausgestaltung eines längst überfälligen Bildungsfreistellungsgesetzes in Thüringen. Ein Bildungsfreistellungsgesetz darf keine Alibi-Funktion erfüllen, es darf nicht die berufliche Weiterbildung integrieren, sondern es muss deutlich werden, dass gesellschaftliche Bildung ein Teil notwendiger Selbstverwirklichung der Beschäftigten ist und zugleich ein Gewinn für die Unternehmen.

Liebe KollegInnen,
für Ihren heutigen Arbeitskampf übermittele ich Ihnen solidarische Grüße und den Wunsch, dass Sie die Tarifverhandlungen und wenn notwendig auch weiteren Arbeitskämpfe zu einem für die Beschäftigten erfolgreichen Abschluss führen.

Mit kollegialen Grüßen
Steffen Dittes

Dateien:
Dittes_Soli_Hydrema.pdf152 K