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22. August 2016

Brand- und Katastrophenschutzbericht 2015: Nachwuchsgewinnung bleibt große Herausforderung

Zur heutigen Vorstellung des Brand- und Katastrophenschutzberichts 2015 erklärt Steffen Dittes, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag: „Es ist erfreulich, dass der Abwärtstrend bei den Mitgliederzahlen der ehrenamtlich Aktiven der Feuerwehren zurückgeht und die Zahl der Jugendfeuerwehren leicht gestiegen ist. Die Nachwuchsgewinnung gerade im ländlichen Raum bleibt eine der größten Herausforderungen bei der Thüringer Feuerwehr. Mit dem heute freigeschalteten Onlineportal www.wir-sind-dabei-112.de sind Feuerwehrverband und Landesregierung auf dem richtigen Weg.“

Mit weniger Mitgliedern wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 18 Prozent mehr Einsätzen alarmiert als im Vorjahr, dabei wurden knapp 2.500 Personen gerettet. „Die Mitglieder der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Menschen und riskieren dabei nicht selten ihr eigenes Leben, dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung. Aus gutem Grund genießt der Beruf mit das höchste Vertrauen der Thüringerinnen und Thüringer“, so Dittes weiter. Die insgesamt 13,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr für Ausstattung, Ausbildung und Gebäude bei der Feuerwehr seien sinnvoll investiert. Baustellen und Optimierungsbedarf wie bei der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule habe man im Blick und werde diese bei den kommenden Haushaltsberatungen ebenso berücksichtigen, so der Abgeordnete.

Zur Diskussion um Vorratskäufe im Rahmen eines neuangekündigten Zivilschutzkonzeptes im Katastrophenfall von Bundesinnenminister Thomas de Maizière äußert Dittes: „Seit Jahren informiert das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz mit Tipps zur Notfallvorsorge, entsprechende Ratgeber bieten sinnvolle Denkanstöße. Dass de Maizière nun eine Vermischung mit militärischen Angriffsszenarien auf die Bundesrepublik vornimmt, entbehrt jeder Grundlage und trägt zur Verunsicherung bei.“ Grundsätzlich gebe es eine gute Infrastruktur und ein gut aufgestelltes Netz von Rettungskräften, so der Landtagabgeordnete. "Eine sachliche Auseinandersetzung beim präventiven Umgang mit lebensnahen Notsituationen kann sinnvoll sein, je nach individuellen Risiken am Wohnort beispielsweise bei Hochwasser, Naturkatastrophen, Strom, Energie- und Wasserausfällen oder Unwettern. Ein Angriffskrieg in Deutschland gehört da sicherlich nicht dazu", so der Abgeordnete.