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DIE LINKE. Thüringen Vernetzt

 
16. Januar 2016

Grund- und Gemeinschaftsschulen weiter zu Ganztagsschulen entwickeln

Im Koalitionsausschuss der Parteien DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/Die Grünen ist mit dem Beschluss zur Rückholung aller Horte zum Land Thüringen die Zukunftsfähigkeit der Thüringer Ganztagsschule gesichert worden. Wie bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, sind damit die Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung der Thüringer Grund- und Gemeinschaftsschulen zu Ganztagsschulen geschaffen worden. Für die LINKE war es wichtig, dass nicht die Zufälligkeit des Wohnortes bestimmen darf, ob ein Kind beste Entwicklungsmöglichkeiten in der Ganztagsschule erhält. Damit hat sich die Landesregierung zu ihrer Verantwortung für einheitlich hohe Bildungsstandards für alle Kinder bis 10 Jahre bekannt.

2008 habe die damalige CDU-Regierung die Horte den Kommunen und freien Trägern aus Kostengründen habe überantworten wollen. Da dadurch die pädagogische und organisatorische Einheit von Grundschule und Hort zerstört worden wäre, hatte sich unter den Eltern, Gewerkschaften und Verbänden dagegen erheblicher Protest geregt. Dies habe dazu geführt, ab 2008 den Kommunen die Möglichkeit der eigenverantwortlichen Trägerschaft über die Horte im Rahmen eines Erprobungsmodells zu eröffnen. Das sei von etwa zwei Dritteln der kreisfreien Städte und Landkreise wahrgenommen worden. Die Evaluation durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) habe ergeben, dass von den Kommunen und Landkreisen die Betreuung im Hort zwar grundsätzlich genauso gut wie vom Land Thüringen organisiert werden konnte, die Qualität aber erfahrungsgemäß zwischen den einzelnen Kommunen erheblich geschwankt habe.

Im Interesse der Entwicklung eines flächendeckenden Ganztagsangebotes hat sich DIE LINKE für eine Rücknahme der Horte und damit der Wiederherstellung der pädagogischen und organisatorischen Einheit von Grundschule und Hort durch das Land ausgesprochen, auch um gleiche Bildungschancen für alle Kinder gewährleisten zu können.

Der LINKE-Landtagsabgeordnete Steffen Dittes sieht nun das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport „in der Verantwortung, ein Konzept zur sicheren Rückholung an das Land vorzulegen. Dabei ist uns als LINKE sehr wichtig, dass der Beschäftigungsumfang der bisherigen Kommunalbeschäftigten gewährleistet und bestehende Unsicherheiten durch die Entfristung der Verträge beseitigt werden. Nur so können sich die Grund- und Gemeinschaftsschulen auch unter Einbeziehung der Erfahrungen aus dem Erprobungsmodell weiter zu guten Ganztagsschulen entwickeln.“