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DIE LINKE. Thüringen Vernetzt

 
14. März 2016

Land finanziert kommunale Integrationsmanager mit 3 Millionen Euro

Mit einem Anschreiben an alle Landräte und Oberbürgermeister haben die Thüringer Sozialministerin Heike Werner (DIE LINKE) und der Thüringer Migrationsminister Dieter Lauinger (GRÜNE) über eine neue und zusätzliche Unterstützung der Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen informiert. Ab Mai 2016 fördert das Land Personal- und Sachkosten für je eine Personalstelle in den Landratsämtern und Stadtverwaltungen zum Aufbau und zur Unterstützung des lokalen Integrationsmanagements.

Das Projekt „Thüringer Initiative für lokales Integrationsmanagement in den Kommunen“ – kurz: ThILIK – nutzt Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie. Die Projektförderung beläuft sich in den Jahren 2016 und 2017 auf insgesamt 3 Millionen Euro.
Sozialministerin Heike Werner (DIE LINKE) sagte: „Eine erfolgreiche Integration der schutzsuchenden Menschen ist praktizierte Willkommenskultur und liegt in unser aller Interesse. Die Kommunen tragen dabei die Hauptlast. Die vom Land finanzierten Integrationsmanager werden die Kommunen dabei unterstützen, die notwendige Zusammenarbeit aller Akteure in den Behörden und mit der Zivilgesellschaft zu organisieren.“

Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) erläuterte: „Angesichts unterschiedlicher Zuständigkeiten gilt es zwischen den Behörden und in den Behörden alle erforderlichen Ressourcen zu bündeln und Hilfe wirksam zu gestalten - sozusagen Lotse der Akteure vor Ort und Bindeglied zu den Landesbehörden zu sein.“
Aufgabe der künftigen Integrationsmanager ist unter anderem die Mitwirkung bei der Erstellung von kommunalen Integrationskonzepten, die Organisation der Zusammenarbeit der Behörden und die Unterstützung der regionalen Netzwerkarbeit insbesondere der vielen Ehrenamtlichen und freien Träger.
Beide Minister versprechen sich eine intensivierte Zusammenarbeit mit den Kommunen und die Unterstützung der Arbeit der kommunalen Migrationsbeauftragten. Zudem werde mit der Initiative der Informationsfluss zwischen Kommunen und dem Land über die Situation vor Ort unterstützt.

Hintergrund:

Das Sozialministerium trägt 80 Prozent der Kosten im Rahmen der ESF-Armutspräventionsrichtlinie. Die 20-prozentige Kofinanzierung übernimmt das Migrationsministerium. Frühester Förderbeginn ist der 1. Mai 2016. Die Beantragung erfolgt über die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH (GFAW), die fachliche Begleitung durch beide Ressorts.
Mit der ESF-Armutspräventionsrichtlinie werden bei den Landkreisen und kreisfreien Städten bereits Planungskoordinatoren mit dem Ziel der Entwicklung von Armutspräventionsstrategien und die Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung –ThINKA- gefördert. Die Zusammenarbeit ist im Rahmen der neuen Förderung zu gewährleisten. Jede künftige kommunale Armutspräventionsstrategie soll die Integration von Flüchtlingen beinhalten.