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DIE LINKE. Thüringen Vernetzt

 
4. Mai 2017

Weg zur Gemeinschaftsschule findet ausdrückliche Unterstützung

„Die Vorteile einer Gemeinschaftsschule liegen auf der Hand und sind jedem bekannt: längeres gemeinsames Lernen wird gefördert und an einer Schule sind mehrere Schulabschlüsse möglich“, stellt LINKE-Landtagsabgeordneter Steffen Dittes fest und verweist auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Darin hatten sich LINKE, SPD und GRÜNE dazu bekannt, die Gemeinschaftsschule in Thüringen flächendeckend als Angebot des längeren gemeinsamen Lernens auszubauen.
„Den Ausbau der Gemeinschaftsschulen haben wir aber auch an den Wunsch von Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer vor Ort geknüpft. Die Entscheidung der Akteure der Carl-August Musäus Regelschule in Weimar West, ein Konzept zur Thüringer Gemeinschaftsschule mit den Klassen 5 bis 12 zu erarbeiten, findet meine ausdrückliche Würdigung und Unterstützung. Das Vorhaben Vorgehen spricht für eine bewusste Qualitätsentwicklung innerhalb dieser Schule“, so Dittes.
Das nun von der Schule vorgelegte Konzept ist nach Ansicht des LINKE-Politikers durchdacht und nach aktuellen wissenschaftlichen Maßstäben erarbeitet wurden. Es ist auch ersichtlich, dass auf die Einhaltung der gebotenen Übergangsfrist und der Einführungsphase in der 5 Klasse Wert gelegt wurde, und dass die Schule das Konzept auf eine breite Basis stellen kann, die die Schulkonferenz, die Eltern und die Schülerschaft mit einbezieht. In dem Leitbild des Konzeptes wird betont, dass die Schule die Heterogenität einer Gemeinschaftsschule „(…) als eine Quelle für Erfahrung und Inspiration (…)“ sieht und, dass sie auf die Werte der „(…) konstruktiven Beziehungsgestaltung (…)“, der Schülerpartizipation und auf demokratische Verhaltensweisen besonders hinarbeiten möchte.

„Dem Dank an die Beteiligten für die Erarbeitung des Konzeptes zur Gemeinschaftsschule schließt sich die Bitte an den Weimarer Stadtrat und den Bildungs- und Sportausschuss an, das Vorhaben zu unterstützen und gemeinsam zu einem Erfolgsprojekt zu machen. Der Bildungslandschaft der Stadt Weimar steht diese Entscheidung gut zu Gesicht“, so Dittes abschließend.