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Brand- und Katastrophenschutzbericht: Feuerwehr lohnt sich – mehr als 4.000 Menschen aus akuter Gefahr gerettet

FF-Kostheim via flickr.com CC BY-NC-ND 2.0

Anlässlich des heute durch die Landesregierung vorgestellten Brand- und Katastrophenschutzberichtes 2017 erklärt Steffen Dittes, innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag: „Die Zahl der Menschen in Thüringen, die von der Feuerwehr aus akuten Gefahrensituationen bzw. aus Lebensgefahr gerettet werden mussten, ist im vergangenen Jahr von 2.377 auf 3.479 Personen deutlich gestiegen. immer mehr Menschen sind dringend auf die Hilfe der meist ehrenamtlichen Retter angewiesen, die eine unverzichtbare Grundlage für die öffentliche Sicherheit in Thüringen sind. Damit das so bleibt, brauchen die 1.500 Feuerwehren im Freistaat auch künftig eine gute Ausrüstung, eine professionelle Aus- und Weiterbildung, vor allem aber weiteren Zuwachs an ehrenamtlichen Helfern, weil die Zahl der aktiven Feuerwehrangehörigen im Einsatzdienst weiter rückläufig ist.“

Laut Bericht gab es rund 3.500 Einsätze mehr als im Vorjahr. Zwar ist der Anteil an Mitgliedern, die aus den Einsatzabteilungen ausgeschieden sind, auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren, erfreulich sei jedoch die Entwicklung beim Nachwuchs. Der Abgeordnete dazu: „Die Zahl der neuen Jugendfeuerwehrmitglieder (567) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Rot-Rot-Grün hatte ab 2015 gemeinsam mit dem Feuerwehrverband die Mitgliederwerbung intensiviert. Dadurch konnten jedes Jahr immer mehr Mitglieder gewonnen werden. „Solche Maßnahmen machen sich also bezahlt. Dennoch müssen wir auch in Zukunft noch weitere Anstrengungen unternehmen und das Ehrenamt für Jung und Alt attraktiv gestalten. Die kürzlich vorgenommenen Änderungen zum Brandschutz- und Katastrophenschutzgesetz mit neuen Freistellungs-/Entschädigungsregelungen sind ein Baustein, viele weitere müssen folgen. Dazu gehört auch ein kostenfreier Zugang zu öffentlichen und soziokulturellen Einrichtungen“, unterstreicht Steffen Dittes. Er erinnert daran, dass der Thüringer Landtag die Landesregierung beauftragt hat, bis Herbst entsprechende Empfehlungen für die Kommunen zu erarbeiten.

Auf Initiative der rot-rot-grünen Koalition erhöhte der Landtag in diesem Jahr auch die Jugendpauschale von 20 auf 25 Euro pro Jugendfeuerwehrmitglied, führte einen neuen Ehrenamtskoordinator ein, stattete die Landesfeuerwehrschule mit neuen Lehrkräften aus und beschloss eine erneute Erhöhung der Mittel für die Mitgliederkampagne der Feuerwehr. Insgesamt stehen 2018 und 2019 für Feuerwehrverbandsarbeit und die Mitgliedergewinnung etwa 765.000 Euro zur Verfügung, mehr als fünf Millionen Euro wurden im letzten Jahr an Zuwendungen im Bereich Brandschutz ausgereicht, weitere 10 Millionen Euro folgen durch das beschlossene Kommunale Investitionspaket zwischen 2017 und 2019. Dittes resümiert: „Finanziell, mit Ausrüstung und rechtlichen Rahmen hat die Koalition die Feuerwehr in Thüringen gut ausgestattet. Damit Feuerwehr auch eine Zukunftsperspektive hat, braucht sie neben dem Personal auch verlässliche Strukturen, insbesondere effiziente Leitstellen, die auf dem neuesten Stand der digitalen Technik sind“, so der Abgeordnete vor dem Hintergrund des kürzlich vorgestellten Leitstellengutachtens. Im Namen der Fraktion bedankt sich Steffen Dittes für die durch die Feuerwehrkräfte oft unter Einsatz ihres Lebens geleistete Arbeit.


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