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LINKE begrüßt Einführung der ständigen Mordkommission

Anlässlich der heute vorgestellten neuen Thüringer Mordkommission erklärt Steffen Dittes, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag: „Die Einführung der neuen ständigen Mordkommission ist ein wichtiger Schritt, um künftig sowohl Altfälle als auch aktuelle Straftaten effektiver aufklären zu können. Durch die neue landesweite Struktur wird Know How gebündelt und sowohl ein personeller als auch fachlicher Mehrwert für die Arbeit der Kriminalpolizei erreicht. Unsere Fraktion hatte die Einrichtung einer solchen ständigen Kommission mehrfach seit 2017 gefordert und auch den Bund der Kriminalbeamten in seiner Position unterstützt.“

Dittes verweist auf die mehr als 21 offenen Mord- und Totschlagsdelikte, die derzeit in Thüringen bearbeitet werden. Bereits seit Herbst hatte sich die Sonderkommission „Altfälle“ mit drei Mordfällen an Kindern aus den 1990er Jahren aus dem Raum Jena befasst. Der Abgeordnete weiter: „Die Polizei hat die gesetzliche Pflicht, Morddelikte nicht ruhen zu lassen. Deswegen muss sie über eine angemessene Ausstattung und Struktur verfügen. Darüber hinaus sind wir es den Opfern, ihren Freunden und Angehörigen schuldig, derartige Verbrechen aufzuklären“.

Der LINKE-Innenpolitiker bekräftigt abschließend, dass auch eine spezialisierte polizeiliche Ausbildung hilfreich wäre, um bereits frühzeitig dem künftigen Nachwuchs für die Kriminalpolizei umfassende Expertise zu vermitteln.


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