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DIE LINKE: Erfurt sozial und lebenswert gestalten

Am 25. Mai werden neben dem Europäischen Parlament auch die Vertertungen in den Kommunen gewählt. am 25. Mai wird der Erfurter Stadtrat neu gewählt. In Erfurt geht es darum, in welche Richtung die Weichen im Rathaus gestellt werden: welches soziale und kulturelle Profil sie entwickelt, wofür die Stadt ihr zu gering bemessenes Geld ausgibt, wie der Verkehr organisiert wird, wie es bei Wirtschaftsförderung und Kulturangeboten weitergeht, wie Senior_innen, Schulkinder und Sportler_innen unterstützt werden und vieles mehr.

 

Steffen Dittes, DIE LINKE, Listenplatz 30:

Lebenswert ist Erfurt dann, wenn Menschen sich ohne Konkurrenz und unabhängig ihrer ökonomischen Lebenssituation, unabhängig von ihren Lebensvorstellungen und ungeachtet ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit gleichberechtigt auf den öffentlichen Plätzen, in Parks und Straßen bewegen, aufhalten und ihren Alltag gestalten können. Anstatt durch Kontrolldruck und Sanktionen vermeintlich imageschädigende Lebensweisen aus der Innenstadt zu drängen, anstatt durch zunehmende Kommerzialisierung und Verteuerung von Wohnen, Freizeit und Einkauf einen Großteil der in Erfurt wohnenden Menschen vom Leben in den „besseren“ Stadtteilen auszuschließen, braucht Erfurt eine Stadtsozialpolitik, die die unterschiedlichen Interessen von EinwohnerInnen, Tourismus, Wirtschaft, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ausgleicht. Dies wird dann gelingen, wenn die Demokratie durch geeignete Formen der Mitsprache und Mitbestimmung mit Leben gefüllt wird. Menschen müssen dann mitentscheiden können, wenn ihr unmittelbares Lebensumfeld betroffen ist.

Eine besondere Verantwortung hat Erfurt auch gegenüber Menschen, die aus unwürdigen und existenziell bedrohlichen Lebensbedingungen fliehen und Schutz suchen. Erfurt hat die Möglichkeiten, nicht nur Schutz und Aufnahme, sondern auch eine Lebensperspektive durch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu bieten."