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Gute Bildung für alle - Schule vom Kind her denken

Zur heutigen Vorstellung des Entwurfs für das neue Schulgesetz erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Torsten Wolf: "Das Gesetz ist das wichtigste rot-rot-grüne Projekt für ein modernes und leistungsfähiges Schulwesen in Thüringen. Es greift viele Fragen auf, die von den Vorgängerregierungen nicht angepackt wurden. Wir werden die Beratungen gründlich und mit dem Ziel führen, vor der Sommerpause das Schulgesetz auch zu beschließen. Wir stehen voll hinter dem Anliegen von Bildungsminister Holter, durch den Ausbau von Kooperationen zwischen den Schulen, den Unterricht an allen Standorten zu sichern und jeden Schulstandort erhalten zu können. Uns geht es darum, Schule vom Kind her zu denken."

Zur heutigen Vorstellung des Entwurfs für das neue Schulgesetz erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Torsten Wolf: "Das Gesetz ist das wichtigste rot-rot-grüne Projekt für ein modernes und leistungsfähiges Schulwesen in Thüringen. Es greift viele Fragen auf, die von den Vorgängerregierungen nicht angepackt wurden. Wir werden die Beratungen gründlich und mit dem Ziel führen, vor der Sommerpause das Schulgesetz auch zu beschließen. Wir stehen voll hinter dem Anliegen von Bildungsminister Holter, durch den Ausbau von Kooperationen zwischen den Schulen, den Unterricht an allen Standorten zu sichern und jeden Schulstandort erhalten zu können. Uns geht es darum, Schule vom Kind her zu denken." Damit erhält Thüringen als letztes Bundesland ein inklusives Schulgesetz. Es führt Förderschulgesetz und Schulgesetz zusammen. Dabei ist wichtig, dass der Rechtsanspruch auf gemeinsame Beschulung festgeschrieben bleibt, der Elternwille über die Schulwahl ausschlaggebend ist. Erstmals werden im Gesetz die Voraussetzungen für inklusive Schulen beschrieben. "Inklusion ist ein Menschenrecht und eine Aufgabe, die uns noch lange beschäftigen wird. Inklusion braucht gute bauliche und sächliche Voraussetzungen, eine Reform der Lehrerbildung und eine ausreichende Zahl von Förderpädagogen an allen Schulen. Wir haben dabei immer den Bildungsweg eines jeden Kindes im Blick, gute Bildung für alle Kinder ist der Anspruch", so Wolf. Mit dem neuen Schulgesetz soll auch die Entwicklung der Thüringer Gemeinschaftsschulen weiter gestärkt werden. "Die Umfragen zeigen, die meisten Menschen in Thüringen wünschen sich längeres gemeinsames Lernen, wie in den Gemeinschafts- und Gesamtschulen praktiziert, als flächendeckendes Angebot. Der Verhinderungstaktik von CDU-LandrätInnen setzen wir den Gestaltungswillen der Schulen vor Ort entgegen, die ihren Weg zur Gemeinschaftsschule gehen wollen", macht Wolf klar. Abschließend fasst Torsten Wolf zusammen: "Thüringer Schülerinnen und Schüler schneiden in allen Vergleichsstudien, PISA und IGLU, seit Jahren überdurchschnittlich ab. Wir schaffen mit dem Schulgesetz die Voraussetzungen, dass das Thüringer Bildungssystem für die Zukunft fit gemacht wird und haben in diesem Jahr mit den 1050 neu eingestellten Lehrerinnen und Lehrern einen wesentlichen Beitrag für das Ziel 'Gute Bildung für alle' geleistet."