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Zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow:

»Am 27. Januar 2020 gedenken wir des 76. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee und begehen den Holocaust-Gedenktag. Dieser Tag erinnert uns, wohin Antisemitismus, Rassismus und faschistischer Vernichtungswille führten. Er ist uns außerdem eine dringliche Mahnung: Wir müssen uns geschlossen und solidarisch jenen entgegenstellen, die dem Faschismus wieder den Weg bereiten wollen. Antifaschismus muss gesellschaftlicher Grundkonsens sein.«

»Am 27. Januar 2020 gedenken wir des 76. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee und begehen den Holocaust-Gedenktag. Dieser Tag erinnert uns, wohin Antisemitismus, Rassismus und faschistischer Vernichtungswille führten. Er ist uns außerdem eine dringliche Mahnung: Wir müssen uns geschlossen und solidarisch jenen entgegenstellen, die dem Faschismus wieder den Weg bereiten wollen. Antifaschismus muss gesellschaftlicher Grundkonsens sein.«

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Erinnerung und Gedenken an den Holocaust dürften nie verblassen, so Hennig-Wellsow weiter. »Wir sind alle dazu aufgerufen, uns konsequent gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Egal ob am Bahnhof oder an der Supermarktkasse, ob zu Hause oder in der Schule. Wenn Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Religion, Herkunft oder sexuellen Orientierung angefeindet oder angegriffen werden, ist unsere Solidarität gefragt.« Hennig-Wellsow verwies warnend darauf, wie vor dem Hintergrund der Pandemie derzeit Antisemitismus wieder gefährliche Verbreitung findet. Man sehe erneut Hass, Lügen und Verschwörungserzählungen.

Auch wenn es aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen in diesem Jahr nur eingeschränkte Gedenkveranstaltungen gebe, blieben das Zusammentreffen mit den Überlebenden, der persönliche Austausch und die gemeinsame Erinnerung wichtig, wenn es die Umstände wieder zuließen.