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Steffen Dittes

Zur Inzidenz und Risikobetrachtung als Entscheidungsgrundlagen

Seit fast 20 Monaten begleitet uns der tägliche Blick auf die Inzidenzwerte, bundesweit, landesweit und lokal, und bestimmt unseren Blick auf die pandemische Situation. Die Inzidenz gibt an, wie viele von 100.000 Menschen innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Es ist also ein statistischer Wert. Immer wieder wurde in dieser Zeit die Frage gestellt, welche Aussagekraft die Inzidenz allein hat. Bereits im Jahr 2020 stellte das Robert-Koch-Institut dem Inzidenzwert den sogenannten R-Wert zur Seite. Unter dem "R‑Wert" wird die "Reproduktionszahl" verstanden. Ist dieser größer 1, steckt ein Infizierter mehr als eine weitere Person an, der Virus breitet sich also dynamisch aus und die Pandemie gewinnt an Ausmaß. Ist der R-Wert kleiner als 1, steckt ein Infizierter durchschnittlich weniger als eine weitere Person an, die Verbreitung des Virus verringert sich. Mit den Mutationen des Corona-Virus wurde aber auch sehr schnell deutlich, dass diese unterschiedliche Wirkungen haben. So ist das Verhältnis der Erkrankungen zu den Infektionen bei der Delta-Variante ein deutlich anderes als bei der Ursprungsvariante, die der Welt im ersten Halbjahr 2020 noch den Atem stocken ließ. Dieses verändert sich nochmal mit einer ansteigenden Impfquote. Trotz dieses Wissens orientierten sich politische Entscheidungen für oder gegen grundrechtsbeschränkende Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit lange Zeit nur an reinen Inzidenzwerten. ... Weiterlesen


30 Jahre Thüringengestalter – Das kommunalpolitische Forum e.V.

Anlässlich des dreißigjährigen Bestehens des kommunalpolitischen Bildungsvereins „Die Thüringengestalter – Das kommunalpolitische Forum e.V.“, spricht der stellv. Landesvorsitzende von DIE LINKE. Thüringen den in diesem Verein engagierten Menschen Dank und Hochachtung aus: „Kommunalpolitisches Fachwissen und Kompetenz im Verwaltungsdschungel gehören zum wichtigsten Rüstzeug der Mitglieder in den Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten. Dem kommunalpolitischen Forum ist es in den letzten 30 Jahren gelungen, durch praxisnahe Aus- und Weiterbildungsangebote zahlreiche Menschen thüringenweit zur aktiven Mitgestaltung der Kommunen zu motivieren und eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe mit den Kommunalverwaltungen zu ermöglichen. Damit haben die Engagierten des Vereins dazu beigetragen, dass Demokratie und Mitbestimmung vom Landkreis bis in die Ortsteile gelebt werden.“ Mit Blick auf die im nächsten Jahr stattfindenden Wahlen ehrenamtlicher Bürgermeister*innen fügt Steffen Dittes hinzu: „DIE... Weiterlesen


Ostdeutsche Interessen als gesamtdeutsche Interessen verstehen

Anlässlich des morgigen 31. Jahrestages der Deutschen Einheit erinnert Steffen Dittes, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, an den verfassungsrechtlichen und politischen Auftrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im gesamten Bundesgebiet. „Die politischen Fehler und strukturellen Versäumnisse des Einigungsprozesses vor 31 Jahren wirken bis heute nach. Anstatt in den Aufbau einer sich selbst entwickelnden und tragenden Wirtschaftsstruktur mit einer vielfältigen Eigentümer:innenstruktur zu setzen, wurde gesellschaftlicher Reichtum privatisiert und Betriebe und damit verbundenes Eigentum verwertet. Für die Menschen in den neuen Bundesländern folgten durchbrochene Erwerbsbiografien mit Zeiten langer Arbeitslosigkeit und Beschäftigung in Niedriglohnbereichen. Geringe Löhne wurden zum Teil jahrelang zum Standortfaktor Ost erklärt. Die Folgen sind heute für viele Menschen spürbar: eine im Schnitt ältere Bevölkerung als Folge jahrelanger... Weiterlesen


Susanna Karawanskij ist neue Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

Nach der heutigen Ernennung und Vereidigung von Susanna Karawanskij zur Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft erklärt Steffen Dittes, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit Susanna Karawanskij konnte eine kompetente Frau für eine Schlüsselfunktion im Kabinett von Ministerpräsident Bodo Ramelow gewonnen werden. Bereits in Brandenburg war Susanne Karawanskij eine hervorragende Ministerin und hat seit März 2020 auch in Thüringen als Staatssekretärin für Infrastruktur, Städtebau und Verkehr im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin mir sicher, dass die anstehenden Aufgaben mit dem Ziel der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnissen sowohl im ländlichen als auch städtischen Raum in guten Händen liegen. Besonders danken möchte ich auch Benjamin-Immanuel Hoff, der als Chef der Thüringer Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten das Ministerium für Infrastruktur und... Weiterlesen


Keinen Raum für rechte Hetze – gegen den Nazi-Aufmarsch in Weimar

Anlässlich der am Samstag bevorstehenden Demonstration von Neonazi-Gruppierungen in Weimar erklärt Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Der Nazi-Aufmarsch am Wochenende dürfte insbesondere aus dem militanten und Kampfsport-affinen extrem rechten Spektrum Unterstützung finden. Seit Wochen mobilisiert die Szene für den Tag, teils uniformiert und paramilitärähnlich. Daher ist es auch wichtig, dass die Polizei adäquat auf die rechten Hooligans vorbereitet und in der Lage ist, mögliche Rechtsverstöße, wie etwa gegen §3 Uniformierungsverbot im Versammlungsgesetz, zeitnah zu ahnden und zu unterbinden.“ Die Abgeordnete betont, dass die Polizei in der Verantwortung ist, dass Versammlungsrecht zu schützen – das gilt auch für die antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Gegenproteste. König-Preuss weiter: „Wichtig ist, dass der Nazi-Aufmarsch nicht widerspruchslos hingenommen wird und viele Menschen in Weimar ihre Stimme gegen... Weiterlesen


Fast eine halbe Million Euro zusätzlich für die Stadt Weimar

„Die Stadt Weimar erhält weitere 461.816,99 Euro aus dem Landeshaushalt. Ich freue mich, dass rot-rot-grün die vom Ministerpräsidenten Ramelow zugesicherte Finanzgarantie einhalten konnte“, erklärt der Weimarer Landtagsabgeordnete der LINKEN, Steffen Dittes. Die zusätzlichen und bisher nicht geplanten Mittel stammen aus dem so genannten Landesausgleichsstock. Diese Gelder sind quasi der Notgroschen der Kommunen, der vom Land verwaltet wird. In diesem Fonds werden regelmäßig Geldbeträge eingezahlt, um insbesondere notleidende Gemeinden, Städte und Landkreise mit Bedarfszuweisungen unter die Arme zu greifen. Sobald der Fonds ein bestimmtes Niveau überschreitet, sind die angesparten Mittel an alle Kommunen nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel auszuzahlen. Besonders stark profitierten Kommunen mit höheren Einwohnerzahlen und gleichzeitig unterdurchschnittlicher Steuerkraft. Kommunen, die schon bisher besonders hohe Steuereinnahmen hätten, würden hingegen nicht in den Genuss des... Weiterlesen


Wahlkreisbüro bis 22. Oktober geschlossen

Das Wahlkreisbüro von Steffen Dittes in Weimar ist bis zum 22. Oktober wegen Urlaub des Wahlkreismitarbeiters geschlossen. In drigenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

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