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Kindergartengesetz bringt deutliche Qualitätsverbesserungen und zweites beitragsfreies Jahr

„Thüringen spricht endlich wieder Kindergarten“, freut sich der Weimarer Landtagsabgeordnete Steffen Dittes (DIE LINKE) über die am Donnerstag im Landtag beschlossene aktuelle Änderung des Kindergarten-Gesetzes. „Es war doch seltsam, dass in der ganzen Welt von „Kindergarten“ gesprochen wird, nur nicht im Geburtsland des Kindergartens, in Thüringen. Jetzt haben wir den Titel des Gesetzes von Kita-Gesetz in Kindergarten-Gesetz geändert und auch die Begriffe im Gesetz angepasst. Gleichzeitig bringen wir mit dem neuen Gesetz zusätzlich 650 Stellen in die Kindergärten und ein weiteres beitragsfreies Jahr auf den Weg – ein deutliches Zeichen, dass die frühkindliche Bildung ein Schwerpunkt der Politik der Reghierung Ramelow.“ Weiterlesen


Das LINKE Friedensfest am 07. September 2019

Am erstem Sonnabend nach dem Weltfriedenstag findet das LINKE Friedensfest am 07. September von 15 bis 18 Uhr auf dem Theaterplatz in Weimar statt. Unter dem Motto “Frieden vor Ort gestalten” stellen sich am Rande des Bühnenprogramms verschiedene friedensbewegte Initiativen aus Weimar und Umgebung an ihren Infoständen vor. Mit dabei sind unter anderem die Initiative für einen Thüringer Rüstungskonversionsfonds,  Attac Weimar und Welt ohne Waffen e.V. Auf der Bühne wird in diesem Jahr der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow das Fest eröffnen, der Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Torsten Schleip aus Leipzig wird zur Friedensbewegung und zur aktuellen Lage sprechen. Des Weiteren spricht die LINKEN-Landesvorsitzende aus Berlin - Katina Schubert über solidarische Flüchtlingspolitik. Musikalisch begleitet wird das Friedensfest die Loop-Künstlerin „Former Child“ und die Indie-Rockband „2Leben“. Für eine Versorgung mit Getränken, Kaffee, Kuchen und Bratwürsten wird ebenso gesorgt sein, wie für kreative Bastelmöglichkeiten. Die Erlöse aus dem arabischen Imbissangebot vor Ort werden der Seebrücken-Initiative gespendet. Weiterlesen


Linkes Thekengespräch mit Katja Kipping in Weimar

"Alle werden sich entscheiden müssen: Mehr Klimaschutz und wenn ja, auf Kosten der ärmeren Menschen oder der Konzerne? Wird die soziale Spaltung verfestigt oder gelingt es endlich, Hartz IV und prekäre Arbeit zu ersetzen durch Arbeit, die zum Leben passt und durch soziale Garantien? Wie können wir die emanzipatorischen Potentiale der Digitalisierung für alle nutzbar machen und wie antworten wir auf die Verlustängste vieler Menschen angesichts der anstehenden Umwälzungen in der Arbeitswelt?" Katja Kipping kommt nach Weimar zum Linken Thekengespräch und du bist herzlich eingeladen mit ihr bei einem kühlen Getränk über die brennenden Fragen unserer Gesellschaft zu diskutieren. Am 24. August 2019 um 19 Uhr beginnt das Linke Thekengespräch im Hinterhof der OMA in der Ernst-Kohl-Straße 23. Im Anschluss bist du herzlich zum Kneipenabend zum Ausklingen eingeladen! Weiterlesen


Hiroshima und Nagasaki mahnen. Für eine atomwaffenfreie Zukunft!

Die Gedenkkundgebung in Weimar zum Jahresgedenken an den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima findet am 06. August 2019 - um 19 Uhr am Theaterplatz/Wittumspalais statt. Im Vorfeld rufen wir dazu auf, über die sozialen Medien mit einer Fotoaktion auf das Gedenken aufmerksam zu machen: „Falte einen Papierkranich und poste ihn bei Facebook, Twitter und Co mit den Hashtags #HiroshimaDay #atomwaffenfrei #Atomwaffenverbot. Wer nicht falten möchte, kann bei Facebook das von uns vorbereitete Design "Hiroshima und Nagasaki mahnen" für sein / ihr Profilbild verwenden. Bunte Papierkraniche werden wir auch während der Kundgebungen falten. Zum 74. Mal jähren sich am 6. und 9. August die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, die mehr als 100.000 Menschen sofort töteten und weitere mehr als 130.000 Menschen aufgrund der Folgeschäden bis Ende 1945 das Leben kostete. Bis heute sterben Menschen an den Folgen der Bomben, an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Den Befehl zum Abwurf gab der amerikanische Präsident Truman am Rande der Potsdamer Konferenz, wo die 3 Hauptalliierten des 2. Weltkrieges über das weitere Vorgehen nach Ende des Krieges in Europa verhandelten. In vielen Orten gedenken Friedensaktivist*innen der Opfer dieser unmenschlichen Katastrophe. Unter dem Motto „Hiroshima und Nagasaki mahnen. Für eine atomwaffenfreie Zukunft!“ ruft DIE LINKE. Apolda-Weimarer Land in Weimar und Apolda zu Gedenk- und Mahnkundgebungen auf. „Wir unterstützen damit auch die ICAN-Kampagne, die weiterhin für eine Unterzeichnung und Ratifizierung des UN-Abkommens zum Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbotsvertrag) wirbt, das im Juli 2017 von den Vertreter*innen von 122 Staaten in New York beschlossen und im September zur Unterschrift freigegeben wurde.“, so Sabine Berninger, Robin Schünemann und Steffen Dittes in einer gemeinsamen Presseerklärung. „Es ist eine Schande und unverantwortlich, dass die Bundesregierung sich der Unterzeichnung verweigert,... Weiterlesen


Ostdeutschland vor neuen Weichenstellungen, Konferenz und Bürger_innenempfang der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Wo steht der Osten? 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ziehen viele Menschen eine kritische Bilanz und entziehen den etablierten Parteien ihr Vertrauen. Denn für die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost und West kann nicht mehr nur alleine die DDR-Vergangenheit verantwortlich gemacht werden. Vielmehr ist es an der Zeit, die Verteilungskämpfe der vergangenen Jahrzehnte im Kapitalismus zu benennen. Dem demokratischen Herbst 1989 folgte mit der Treuhand und dem umfassenden Wechsel der Eliten schnell das Gegenteil von Mitbestimmung in Ostdeutschland. Mit Ausnahme der Einheitsfeiern hat der westdeutsche Politikbetrieb auf Ostdeutsche stets als Minderheit geblickt, als irrelevant für die großen Entscheidungen. Dies ändert sich, Ostdeutschland wird sichtbarer. Darüber sprechen wir mit unseren Gästen. Weiterlesen


Christopher Street Day, Radrennen oder Literaturfestival - DIE LINKE unterstützt Weimarer Initiativen

An den letzten beiden Sommerwochenenden konnte Steffen Dittes für die Alternative 54 verschiedene Weimarer Vereine und Projekte mit finanziellen Mitteln unterstützen: Am 22. Juni unternahm er vor dem Listenlandesparteitag einen kurzen Ausflug zum Christopher Street Day und überreichte Queerweg e.V. einen Scheck. Seit 2012 organisiert Queerweg den CSD in Weimar und dazu auch ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm. In diesem Jahr stand der CSD unter dem Titel "50 Jahre Stonewall - kreuz mal queer!" und feierte das Jubiläum des Stonewall-Aufstands in New York, bei dem sich die queere Community gegen Polizeirazzien und Polizeigewalt auflehnten. Am vergangenen Wochenende besuchte der Abgeordnete trotz der sommerlichen Hitze zunächst das Radrennen "Rund ums Schwanseebad", organisiert vom Weimarer Verein "Die Radlöwen". Selbst ambitionierter Freizeit-Rennradfahrer, verfolgte Steffen Dittes verschiedene Rennen und durfte auch eine Siegerehrung betreuen. Für die Miete von Leihrädern übergab er dann ebenfalls den symbolischen Scheck an die Radlöwen aus Weimar. Im Anschluss wurde es dann literarisch und politisch beim diesjährigen Tagesfestival für junge Literatur - "juLi im Juli": Verschiedene Autor*innen kamen im Lichthauskino neben Musik und Gartenfestambiente zusammen und stellten ihre Lyrik vor. Es standen in diesem Jahr nicht nur die Schönheit sondern auch "Die Macht der Worte" im Mittelpunkt des Programms und der Diskussionen. Zur gemeinsamen Lesung des Kanakistan-Kollektivs und Özlem Özgül Dündar überreichte auch hier Steffen Dittes einen Scheck der Alternative 54. 1995 gründeten Abgeordnete der PDS (heute DIE LINKE) den Verein „Alternative 54 Erfurt e.V.“, der die automatischen Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten an soziale, kulturelle und ehrenamtliche Vereine sowie Jugendprojekte weitergibt. DIE LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag hält die automatischen Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist,... Weiterlesen


Der Funktionär - Film & Diskussion mit dem Regisseur Andreas Goldstein am 06. Juni

Am 06. Juni 2019 startet die Filmbiografie "Der Funktionär" im Kino Mon Ami. Nach der Filmvorführung, die 19 Uhr beginnt, wird der Thüringer Landtagsabgeordnete Steffen Dittes (DIE LINKE) mit dem Regisseur Andreas Goldstein und dem Publikum ins Gespräch kommen. Goldstein hat als Sohn von Klaus Gysi einen sehr persönlichen Film über den Vater gedreht - über einen Mann, den er als Junge nur in Momentaufnahmen erlebt hat und der auch noch für den erwachsenen Sohn voller Widersprüche bleibt. Klaus Gysi war einer der führenden Kulturpolitiker der DDR. 1912 geboren, war er zwei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit 15 sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat dem kommunistischen Jungendverband bei, später der kommunistischen Partei. Bis 1945 lebte er illegal in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Er war Verlagsleiter, Kulturminister, Botschafter, Staatssekretär für Kirchenfragen. Ein Meister der Gesten und des geschickten Taktierens im sozialistischen Apparat. 1988, kurz vor dem Ende der DDR, entließ ihn die Partei aus dem Staatsdienst. 1999 starb er. "Der Funktionär" ist ein (auto-)biographischer Essay mit einer Fülle von Fotos, Archivmaterial aus dem DDR-Fernsehen und Aufnahmen aus Ostberlin. Er erzählt nicht nur eine private Geschichte, sondern zielt auch auf eine neue Betrachtung jenes Staates, aus dem der Regisseur selbst stammt. „Die Not, diese Geschichten zu erzählen, erwächst nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Gegenwart“, erklärt Goldstein. „Heute werden die Konflikte der DDR dramatisiert und durchweg auf den Gegensatz von Freiheitswillen und Repression reduziert. Sie bilden dabei weniger die DDR ab, als vielmehr eine Gegenwart, die sich selbst legitimieren muss und nun in diesen Erzählungen als Erlösung erscheinen kann.“ Weiterlesen


"Versprechen nicht erfüllt" Café Gedanken frei am 27. April 2019 mit Dr. Axel Troost

Unter dem Titel "Versprechen nicht erfüllt - Zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands seit dem Herbst 1989" veröffentlichte Dr. Axel Troost im September 2018 eine Studie der Prozesse, Zusammenhänge, Widersprüche und bisherigen Ergebnisse der Vereinigung Deutschlands, vom Herbst 1989 bis heute. Einen detailierten Einblick in die Erkenntnisse seiner Forschungsarbeit wird Dr. Axel Troost (DIE LINKE) beim Café Gedanken frei am 27. April in der Eckermann-Buchhandlung geben und steht im Anschluss zur Diskussion zur Verfügung. Weiterlesen


Attacken auf die Flüchtlingsräte – JETZT Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. werden!

Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement werden die Flüchtlingsräte derzeit heftig attackiert. Vertreter*innen von CDU/CSU sowie BAMF-Leiter Sommer fabulieren schon, die Arbeit der Flüchtlingsräte unter Strafandrohung zu stellen, ihnen die Gemeinnützigkeit zu entziehen und öffentliche Mittel zur Durchführung von Projekten zu streichen. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. zu werden und ihre Arbeit zu unterstützen. Je mehr Mitglieder der Verein hat, desto unabhängiger kann er auch in Zukunft handeln! Hier klicken: Mitgliedsantrag ausfüllen und per Post oder Fax zurückschicken Der Flüchtlingsrat Thüringen lässt sich nicht einschüchtern und steht fest zu seiner menschenrechtbasierten Arbeit. Er engagiert sich als unabhängige Menschenrechtsorganisation weiterhin für eine von Offenheit und Humanität geprägte Flüchtlingspolitik und wirbt für ein Europa der Menschenrechte, des Flüchtlingsschutzes und der Solidarität. So sieht die Arbeit des Thüringer Flüchtlingsrat konkret aus: Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten durch Projektarbeit Unterstützung von Geflüchteten bei der Integration in den Arbeitsmarkt Begleitung der Aufnahmebedingungen in Thüringen Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und jungen Volljährigen Fachberatung für Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus Einsatz dafür, dass von Abschiebungen bedrohte Menschen ihre Rechte kennen und durchsetzen können Austausch mit politischen Gremien, Ministerien und Behörden Bereitstellung von Fortbildungen Öffentlichkeitsarbeit für die Interessen von Geflüchteten Beratung, Vernetzung und Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen zu den Themen Migration und Asyl Hier gibt es den Mitgliedsantrag des Flüchtlingsrates Thüringen e.V. zum Herunterladen. Einfach ausfüllen und per Post zurückschicken! Wer nicht stimmberechtigtes Mitglied werden will, kann den Flüchtlingsrat Thüringen durch eine Spende oder eine... Weiterlesen


Nachruf für Ottomar Rothmann

Mit tiefer Bestürzung haben wir vom Tod von Ottomar Rothman erfahren. Wir bewahren das Andenken an einen aufrechten Antifaschisten. Ottomar Rothmann war der letzte in Weimar lebende ehemalige Häftling des faschistischen Konzentrationslagers Buchenwald. Für sein Engagement gegen Rassenhass und Völkermord ernannte ihn die Stadt Weimar am 3. Oktober 2011 aus Anlass seines 90. Geburtstages zum Ehrenbürger. Ottomar Rothmann wurde am 6. Dezember 1921 als Sohn eines Angestellten in Magdeburg geboren. Hier wuchs er als jüngstes Kind einer sozialdemokratisch orientierten Familie mit fünf Brüdern und einer Schwester auf. Die Nazidiktatur veränderte von Anbeginn sein Leben. Während des Novemberpogroms 1938 erlebte Ottomar Rothmann in Magdeburg die brennende Synagoge und die Verfolgung von jüdischen Mitbürgern durch die Nazis. Der parteilose Rothmann wurde so zu einem erbitterten Gegner des Nationalsozialismus. 1942 begann er mit eigenen Widerstandsaktivitäten. Er wurde am 30. Januar 1943 wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verhaftet. Über Aufenthalte im Gerichts-, Polizei- und Gestapogefängnissen wurde er in das Zuchthaus Halle eingeliefert. Er verbrachte dort sechs Monate in Untersuchungshaft, bevor sich – ohne dass er rechtskräftig verurteilt wurde – das Lagertor KZ Buchenwald hinter ihm schloss. Dort wurde er Teil der illegalen Häftlingsorganisation. Rothmann sorgte auf äußerst vielfältige Weise für eine Verbesserung der Lebenssituation der Mithäftlinge. So setzten er und ein deutscher Häftlingsarzt beispielsweise Jugendliche auf Arbeitslisten, um sie auf diese Weise vor Vernichtungstransporten nach Auschwitz zu bewahren. Jüdische Häftlinge rettete er in den letzten Tagen vor der Befreiung vor ihrer Liquidierung, indem er im Blockbuch die Bezeichnung „Jude“ durch ihre jeweilige Nationalität ersetzte. Er schmuggelte Lebensmittel aus der Truppenküche ins Lager und fand Möglichkeiten, Post an die ausländischen Häftlinge weiterzuleiten. Unter Lebensgefahr rettete... Weiterlesen