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Hiroshima und Nagasaki mahnen. Für eine atomwaffenfreie Zukunft!

Die Gedenkkundgebung in Weimar zum Jahresgedenken an den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima findet am 06. August 2019 - um 19 Uhr am Theaterplatz/Wittumspalais statt. Im Vorfeld rufen wir dazu auf, über die sozialen Medien mit einer Fotoaktion auf das Gedenken aufmerksam zu machen: „Falte einen Papierkranich und poste ihn bei Facebook, Twitter und Co mit den Hashtags #HiroshimaDay #atomwaffenfrei #Atomwaffenverbot. Wer nicht falten möchte, kann bei Facebook das von uns vorbereitete Design "Hiroshima und Nagasaki mahnen" für sein / ihr Profilbild verwenden. Bunte Papierkraniche werden wir auch während der Kundgebungen falten. Zum 74. Mal jähren sich am 6. und 9. August die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, die mehr als 100.000 Menschen sofort töteten und weitere mehr als 130.000 Menschen aufgrund der Folgeschäden bis Ende 1945 das Leben kostete. Bis heute sterben Menschen an den Folgen der Bomben, an Krebserkrankungen als Langzeitfolge der Strahlung. Den Befehl zum Abwurf gab der amerikanische Präsident Truman am Rande der Potsdamer Konferenz, wo die 3 Hauptalliierten des 2. Weltkrieges über das weitere Vorgehen nach Ende des Krieges in Europa verhandelten. In vielen Orten gedenken Friedensaktivist*innen der Opfer dieser unmenschlichen Katastrophe. Unter dem Motto „Hiroshima und Nagasaki mahnen. Für eine atomwaffenfreie Zukunft!“ ruft DIE LINKE. Apolda-Weimarer Land in Weimar und Apolda zu Gedenk- und Mahnkundgebungen auf. „Wir unterstützen damit auch die ICAN-Kampagne, die weiterhin für eine Unterzeichnung und Ratifizierung des UN-Abkommens zum Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbotsvertrag) wirbt, das im Juli 2017 von den Vertreter*innen von 122 Staaten in New York beschlossen und im September zur Unterschrift freigegeben wurde.“, so Sabine Berninger, Robin Schünemann und Steffen Dittes in einer gemeinsamen Presseerklärung. „Es ist eine Schande und unverantwortlich, dass die Bundesregierung sich der Unterzeichnung verweigert,... Weiterlesen


Ostdeutschland vor neuen Weichenstellungen, Konferenz und Bürger_innenempfang der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Wo steht der Osten? 30 Jahre nach der friedlichen Revolution ziehen viele Menschen eine kritische Bilanz und entziehen den etablierten Parteien ihr Vertrauen. Denn für die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost und West kann nicht mehr nur alleine die DDR-Vergangenheit verantwortlich gemacht werden. Vielmehr ist es an der Zeit, die Verteilungskämpfe der vergangenen Jahrzehnte im Kapitalismus zu benennen. Dem demokratischen Herbst 1989 folgte mit der Treuhand und dem umfassenden Wechsel der Eliten schnell das Gegenteil von Mitbestimmung in Ostdeutschland. Mit Ausnahme der Einheitsfeiern hat der westdeutsche Politikbetrieb auf Ostdeutsche stets als Minderheit geblickt, als irrelevant für die großen Entscheidungen. Dies ändert sich, Ostdeutschland wird sichtbarer. Darüber sprechen wir mit unseren Gästen. Weiterlesen


Christopher Street Day, Radrennen oder Literaturfestival - DIE LINKE unterstützt Weimarer Initiativen

An den letzten beiden Sommerwochenenden konnte Steffen Dittes für die Alternative 54 verschiedene Weimarer Vereine und Projekte mit finanziellen Mitteln unterstützen: Am 22. Juni unternahm er vor dem Listenlandesparteitag einen kurzen Ausflug zum Christopher Street Day und überreichte Queerweg e.V. einen Scheck. Seit 2012 organisiert Queerweg den CSD in Weimar und dazu auch ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm. In diesem Jahr stand der CSD unter dem Titel "50 Jahre Stonewall - kreuz mal queer!" und feierte das Jubiläum des Stonewall-Aufstands in New York, bei dem sich die queere Community gegen Polizeirazzien und Polizeigewalt auflehnten. Am vergangenen Wochenende besuchte der Abgeordnete trotz der sommerlichen Hitze zunächst das Radrennen "Rund ums Schwanseebad", organisiert vom Weimarer Verein "Die Radlöwen". Selbst ambitionierter Freizeit-Rennradfahrer, verfolgte Steffen Dittes verschiedene Rennen und durfte auch eine Siegerehrung betreuen. Für die Miete von Leihrädern übergab er dann ebenfalls den symbolischen Scheck an die Radlöwen aus Weimar. Im Anschluss wurde es dann literarisch und politisch beim diesjährigen Tagesfestival für junge Literatur - "juLi im Juli": Verschiedene Autor*innen kamen im Lichthauskino neben Musik und Gartenfestambiente zusammen und stellten ihre Lyrik vor. Es standen in diesem Jahr nicht nur die Schönheit sondern auch "Die Macht der Worte" im Mittelpunkt des Programms und der Diskussionen. Zur gemeinsamen Lesung des Kanakistan-Kollektivs und Özlem Özgül Dündar überreichte auch hier Steffen Dittes einen Scheck der Alternative 54. 1995 gründeten Abgeordnete der PDS (heute DIE LINKE) den Verein „Alternative 54 Erfurt e.V.“, der die automatischen Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten an soziale, kulturelle und ehrenamtliche Vereine sowie Jugendprojekte weitergibt. DIE LINKE-Fraktion im Thüringer Landtag hält die automatischen Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten, die in Artikel 54 der Thüringer Verfassung geregelt ist,... Weiterlesen


Der Funktionär - Film & Diskussion mit dem Regisseur Andreas Goldstein am 06. Juni

Am 06. Juni 2019 startet die Filmbiografie "Der Funktionär" im Kino Mon Ami. Nach der Filmvorführung, die 19 Uhr beginnt, wird der Thüringer Landtagsabgeordnete Steffen Dittes (DIE LINKE) mit dem Regisseur Andreas Goldstein und dem Publikum ins Gespräch kommen. Goldstein hat als Sohn von Klaus Gysi einen sehr persönlichen Film über den Vater gedreht - über einen Mann, den er als Junge nur in Momentaufnahmen erlebt hat und der auch noch für den erwachsenen Sohn voller Widersprüche bleibt. Klaus Gysi war einer der führenden Kulturpolitiker der DDR. 1912 geboren, war er zwei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit 15 sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat dem kommunistischen Jungendverband bei, später der kommunistischen Partei. Bis 1945 lebte er illegal in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Er war Verlagsleiter, Kulturminister, Botschafter, Staatssekretär für Kirchenfragen. Ein Meister der Gesten und des geschickten Taktierens im sozialistischen Apparat. 1988, kurz vor dem Ende der DDR, entließ ihn die Partei aus dem Staatsdienst. 1999 starb er. "Der Funktionär" ist ein (auto-)biographischer Essay mit einer Fülle von Fotos, Archivmaterial aus dem DDR-Fernsehen und Aufnahmen aus Ostberlin. Er erzählt nicht nur eine private Geschichte, sondern zielt auch auf eine neue Betrachtung jenes Staates, aus dem der Regisseur selbst stammt. „Die Not, diese Geschichten zu erzählen, erwächst nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Gegenwart“, erklärt Goldstein. „Heute werden die Konflikte der DDR dramatisiert und durchweg auf den Gegensatz von Freiheitswillen und Repression reduziert. Sie bilden dabei weniger die DDR ab, als vielmehr eine Gegenwart, die sich selbst legitimieren muss und nun in diesen Erzählungen als Erlösung erscheinen kann.“ Weiterlesen


"Versprechen nicht erfüllt" Café Gedanken frei am 27. April 2019 mit Dr. Axel Troost

Unter dem Titel "Versprechen nicht erfüllt - Zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands seit dem Herbst 1989" veröffentlichte Dr. Axel Troost im September 2018 eine Studie der Prozesse, Zusammenhänge, Widersprüche und bisherigen Ergebnisse der Vereinigung Deutschlands, vom Herbst 1989 bis heute. Einen detailierten Einblick in die Erkenntnisse seiner Forschungsarbeit wird Dr. Axel Troost (DIE LINKE) beim Café Gedanken frei am 27. April in der Eckermann-Buchhandlung geben und steht im Anschluss zur Diskussion zur Verfügung. Weiterlesen


Attacken auf die Flüchtlingsräte – JETZT Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. werden!

Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement werden die Flüchtlingsräte derzeit heftig attackiert. Vertreter*innen von CDU/CSU sowie BAMF-Leiter Sommer fabulieren schon, die Arbeit der Flüchtlingsräte unter Strafandrohung zu stellen, ihnen die Gemeinnützigkeit zu entziehen und öffentliche Mittel zur Durchführung von Projekten zu streichen. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. zu werden und ihre Arbeit zu unterstützen. Je mehr Mitglieder der Verein hat, desto unabhängiger kann er auch in Zukunft handeln! Hier klicken: Mitgliedsantrag ausfüllen und per Post oder Fax zurückschicken Der Flüchtlingsrat Thüringen lässt sich nicht einschüchtern und steht fest zu seiner menschenrechtbasierten Arbeit. Er engagiert sich als unabhängige Menschenrechtsorganisation weiterhin für eine von Offenheit und Humanität geprägte Flüchtlingspolitik und wirbt für ein Europa der Menschenrechte, des Flüchtlingsschutzes und der Solidarität. So sieht die Arbeit des Thüringer Flüchtlingsrat konkret aus: Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten durch Projektarbeit Unterstützung von Geflüchteten bei der Integration in den Arbeitsmarkt Begleitung der Aufnahmebedingungen in Thüringen Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und jungen Volljährigen Fachberatung für Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus Einsatz dafür, dass von Abschiebungen bedrohte Menschen ihre Rechte kennen und durchsetzen können Austausch mit politischen Gremien, Ministerien und Behörden Bereitstellung von Fortbildungen Öffentlichkeitsarbeit für die Interessen von Geflüchteten Beratung, Vernetzung und Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen zu den Themen Migration und Asyl Hier gibt es den Mitgliedsantrag des Flüchtlingsrates Thüringen e.V. zum Herunterladen. Einfach ausfüllen und per Post zurückschicken! Wer nicht stimmberechtigtes Mitglied werden will, kann den Flüchtlingsrat Thüringen durch eine Spende oder eine... Weiterlesen


Nachruf für Ottomar Rothmann

Mit tiefer Bestürzung haben wir vom Tod von Ottomar Rothman erfahren. Wir bewahren das Andenken an einen aufrechten Antifaschisten. Ottomar Rothmann war der letzte in Weimar lebende ehemalige Häftling des faschistischen Konzentrationslagers Buchenwald. Für sein Engagement gegen Rassenhass und Völkermord ernannte ihn die Stadt Weimar am 3. Oktober 2011 aus Anlass seines 90. Geburtstages zum Ehrenbürger. Ottomar Rothmann wurde am 6. Dezember 1921 als Sohn eines Angestellten in Magdeburg geboren. Hier wuchs er als jüngstes Kind einer sozialdemokratisch orientierten Familie mit fünf Brüdern und einer Schwester auf. Die Nazidiktatur veränderte von Anbeginn sein Leben. Während des Novemberpogroms 1938 erlebte Ottomar Rothmann in Magdeburg die brennende Synagoge und die Verfolgung von jüdischen Mitbürgern durch die Nazis. Der parteilose Rothmann wurde so zu einem erbitterten Gegner des Nationalsozialismus. 1942 begann er mit eigenen Widerstandsaktivitäten. Er wurde am 30. Januar 1943 wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verhaftet. Über Aufenthalte im Gerichts-, Polizei- und Gestapogefängnissen wurde er in das Zuchthaus Halle eingeliefert. Er verbrachte dort sechs Monate in Untersuchungshaft, bevor sich – ohne dass er rechtskräftig verurteilt wurde – das Lagertor KZ Buchenwald hinter ihm schloss. Dort wurde er Teil der illegalen Häftlingsorganisation. Rothmann sorgte auf äußerst vielfältige Weise für eine Verbesserung der Lebenssituation der Mithäftlinge. So setzten er und ein deutscher Häftlingsarzt beispielsweise Jugendliche auf Arbeitslisten, um sie auf diese Weise vor Vernichtungstransporten nach Auschwitz zu bewahren. Jüdische Häftlinge rettete er in den letzten Tagen vor der Befreiung vor ihrer Liquidierung, indem er im Blockbuch die Bezeichnung „Jude“ durch ihre jeweilige Nationalität ersetzte. Er schmuggelte Lebensmittel aus der Truppenküche ins Lager und fand Möglichkeiten, Post an die ausländischen Häftlinge weiterzuleiten. Unter Lebensgefahr rettete... Weiterlesen


Alternative 54 unterstützt Lesung des Sozialtransfair "Heart´s Fear"

Die Lesung der Autorin Bettina Kenter-Götte am 15. November in der Weimarer Stadtbibliothek hat die Alternative 54 mit 300 Euro unterstützt. Mit ihrem Buch "Heart's Fear/Hartz IV - Geschichten von Armut und Ausgrenzung" schreibt Betinna Kenter-Götte gegen die unerträglichen Lobpreisungen des hartz-grausigen Sozialabbaus, dessen Folgen bereits überall erkennbar sind: Spaltung der Gesellschaft, Niedriglöhne, Kinder- und Altersarmut und zunehmende Obdachlosigkeit. "Bettina Kenter-Götte beschreibt mit ergreifenden und klaren Worten die Unmenschlichkeit eines bestehenden Systems, eine Unmenschlichkeit, die sie selbst erleben musste." (Katja Kipping, Die Linke) Weiterlesen


Filmabend PRE-CRIME im Lichthaus Weimar

Die LINKE-Landtagsfraktion lädt am Mittwoch, den 27. Juni, um 19 Uhr zur Filmvorführung der Dokumentation PRE-CRIME in das Weimarer Lichthauskino, Am Kirschberg 4, ein und im Anschluss zur Diskussion um vorhersehende Polizeiarbeit. Dazu werden erwartet der Regisseur der Doku Matthias Heeder, Polizeidirektor Hans-Peter Goltz vom Thüringer Innenministerium sowie der innenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE Steffen Dittes. Moderiert wird der Abend von der freien Journalistin Jennifer Stange. Weiterlesen


Lesung: "Immer schön auf Augenhöhe" mit Gesine Lötzsch

Uwe-Jens Igel
Gesine Lötzsch liest aus ihrem Buch

Gesine Lötzsch sagt, was sie meint. Bei ihr gibt es keine umständlichen Phrasen, keine gestanzten Redensarten. In ihrer langjährigen politischen Karriere hat Lötzsch viel erlebt und gesehen. Mit ihrem Buch nimmt sie ihr Publikum jetzt mit hinter die Kulissen des Bundestages, erzählt Anekdoten über das Drunter-und-Drüber ihres Alltags. Unprätentiös, humorvoll und doch mit gebotenem Ernst, aber vor allem eins: ehrlich. Mit bei der Lesung in Weimar ist Steffen Dittes, Mitglied des Thüringer Landtages. Weiterlesen