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Der Funktionär - Film & Diskussion mit dem Regisseur Andreas Goldstein am 06. Juni

Am 06. Juni 2019 startet die Filmbiografie "Der Funktionär" im Kino Mon Ami. Nach der Filmvorführung, die 19 Uhr beginnt, wird der Thüringer Landtagsabgeordnete Steffen Dittes (DIE LINKE) mit dem Regisseur Andreas Goldstein und dem Publikum ins Gespräch kommen. Goldstein hat als Sohn von Klaus Gysi einen sehr persönlichen Film über den Vater gedreht - über einen Mann, den er als Junge nur in Momentaufnahmen erlebt hat und der auch noch für den erwachsenen Sohn voller Widersprüche bleibt. Klaus Gysi war einer der führenden Kulturpolitiker der DDR. 1912 geboren, war er zwei Jahre alt, als der Erste Weltkrieg begann. Als er sechs war, brach das Kaiserreich zusammen. Mit 15 sah er vor dem Fenster der elterlichen Wohnung einen erschossenen Arbeiter auf der Straße liegen. Er trat dem kommunistischen Jungendverband bei, später der kommunistischen Partei. Bis 1945 lebte er illegal in Berlin. Dann machte er im sozialistischen Deutschland Karriere, Abstürze inbegriffen. Er war Verlagsleiter, Kulturminister, Botschafter, Staatssekretär für Kirchenfragen. Ein Meister der Gesten und des geschickten Taktierens im sozialistischen Apparat. 1988, kurz vor dem Ende der DDR, entließ ihn die Partei aus dem Staatsdienst. 1999 starb er. "Der Funktionär" ist ein (auto-)biographischer Essay mit einer Fülle von Fotos, Archivmaterial aus dem DDR-Fernsehen und Aufnahmen aus Ostberlin. Er erzählt nicht nur eine private Geschichte, sondern zielt auch auf eine neue Betrachtung jenes Staates, aus dem der Regisseur selbst stammt. „Die Not, diese Geschichten zu erzählen, erwächst nicht aus der Vergangenheit, sondern aus der Gegenwart“, erklärt Goldstein. „Heute werden die Konflikte der DDR dramatisiert und durchweg auf den Gegensatz von Freiheitswillen und Repression reduziert. Sie bilden dabei weniger die DDR ab, als vielmehr eine Gegenwart, die sich selbst legitimieren muss und nun in diesen Erzählungen als Erlösung erscheinen kann.“ Weiterlesen


"Versprechen nicht erfüllt" Café Gedanken frei am 27. April 2019 mit Dr. Axel Troost

Unter dem Titel "Versprechen nicht erfüllt - Zur wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands seit dem Herbst 1989" veröffentlichte Dr. Axel Troost im September 2018 eine Studie der Prozesse, Zusammenhänge, Widersprüche und bisherigen Ergebnisse der Vereinigung Deutschlands, vom Herbst 1989 bis heute. Einen detailierten Einblick in die Erkenntnisse seiner Forschungsarbeit wird Dr. Axel Troost (DIE LINKE) beim Café Gedanken frei am 27. April in der Eckermann-Buchhandlung geben und steht im Anschluss zur Diskussion zur Verfügung. Weiterlesen


Attacken auf die Flüchtlingsräte – JETZT Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. werden!

Für ihr zivilgesellschaftliches Engagement werden die Flüchtlingsräte derzeit heftig attackiert. Vertreter*innen von CDU/CSU sowie BAMF-Leiter Sommer fabulieren schon, die Arbeit der Flüchtlingsräte unter Strafandrohung zu stellen, ihnen die Gemeinnützigkeit zu entziehen und öffentliche Mittel zur Durchführung von Projekten zu streichen. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um Mitglied beim Flüchtlingsrat Thüringen e.V. zu werden und ihre Arbeit zu unterstützen. Je mehr Mitglieder der Verein hat, desto unabhängiger kann er auch in Zukunft handeln! Hier klicken: Mitgliedsantrag ausfüllen und per Post oder Fax zurückschicken Der Flüchtlingsrat Thüringen lässt sich nicht einschüchtern und steht fest zu seiner menschenrechtbasierten Arbeit. Er engagiert sich als unabhängige Menschenrechtsorganisation weiterhin für eine von Offenheit und Humanität geprägte Flüchtlingspolitik und wirbt für ein Europa der Menschenrechte, des Flüchtlingsschutzes und der Solidarität. So sieht die Arbeit des Thüringer Flüchtlingsrat konkret aus: Verbesserung der Lebenssituation von Geflüchteten durch Projektarbeit Unterstützung von Geflüchteten bei der Integration in den Arbeitsmarkt Begleitung der Aufnahmebedingungen in Thüringen Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und jungen Volljährigen Fachberatung für Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus Einsatz dafür, dass von Abschiebungen bedrohte Menschen ihre Rechte kennen und durchsetzen können Austausch mit politischen Gremien, Ministerien und Behörden Bereitstellung von Fortbildungen Öffentlichkeitsarbeit für die Interessen von Geflüchteten Beratung, Vernetzung und Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Initiativen zu den Themen Migration und Asyl Hier gibt es den Mitgliedsantrag des Flüchtlingsrates Thüringen e.V. zum Herunterladen. Einfach ausfüllen und per Post zurückschicken! Wer nicht stimmberechtigtes Mitglied werden will, kann den Flüchtlingsrat Thüringen durch eine Spende oder eine... Weiterlesen


Nachruf für Ottomar Rothmann

Mit tiefer Bestürzung haben wir vom Tod von Ottomar Rothman erfahren. Wir bewahren das Andenken an einen aufrechten Antifaschisten. Ottomar Rothmann war der letzte in Weimar lebende ehemalige Häftling des faschistischen Konzentrationslagers Buchenwald. Für sein Engagement gegen Rassenhass und Völkermord ernannte ihn die Stadt Weimar am 3. Oktober 2011 aus Anlass seines 90. Geburtstages zum Ehrenbürger. Ottomar Rothmann wurde am 6. Dezember 1921 als Sohn eines Angestellten in Magdeburg geboren. Hier wuchs er als jüngstes Kind einer sozialdemokratisch orientierten Familie mit fünf Brüdern und einer Schwester auf. Die Nazidiktatur veränderte von Anbeginn sein Leben. Während des Novemberpogroms 1938 erlebte Ottomar Rothmann in Magdeburg die brennende Synagoge und die Verfolgung von jüdischen Mitbürgern durch die Nazis. Der parteilose Rothmann wurde so zu einem erbitterten Gegner des Nationalsozialismus. 1942 begann er mit eigenen Widerstandsaktivitäten. Er wurde am 30. Januar 1943 wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verhaftet. Über Aufenthalte im Gerichts-, Polizei- und Gestapogefängnissen wurde er in das Zuchthaus Halle eingeliefert. Er verbrachte dort sechs Monate in Untersuchungshaft, bevor sich – ohne dass er rechtskräftig verurteilt wurde – das Lagertor KZ Buchenwald hinter ihm schloss. Dort wurde er Teil der illegalen Häftlingsorganisation. Rothmann sorgte auf äußerst vielfältige Weise für eine Verbesserung der Lebenssituation der Mithäftlinge. So setzten er und ein deutscher Häftlingsarzt beispielsweise Jugendliche auf Arbeitslisten, um sie auf diese Weise vor Vernichtungstransporten nach Auschwitz zu bewahren. Jüdische Häftlinge rettete er in den letzten Tagen vor der Befreiung vor ihrer Liquidierung, indem er im Blockbuch die Bezeichnung „Jude“ durch ihre jeweilige Nationalität ersetzte. Er schmuggelte Lebensmittel aus der Truppenküche ins Lager und fand Möglichkeiten, Post an die ausländischen Häftlinge weiterzuleiten. Unter Lebensgefahr rettete... Weiterlesen


Alternative 54 unterstützt Lesung des Sozialtransfair "Heart´s Fear"

Die Lesung der Autorin Bettina Kenter-Götte am 15. November in der Weimarer Stadtbibliothek hat die Alternative 54 mit 300 Euro unterstützt. Mit ihrem Buch "Heart's Fear/Hartz IV - Geschichten von Armut und Ausgrenzung" schreibt Betinna Kenter-Götte gegen die unerträglichen Lobpreisungen des hartz-grausigen Sozialabbaus, dessen Folgen bereits überall erkennbar sind: Spaltung der Gesellschaft, Niedriglöhne, Kinder- und Altersarmut und zunehmende Obdachlosigkeit. "Bettina Kenter-Götte beschreibt mit ergreifenden und klaren Worten die Unmenschlichkeit eines bestehenden Systems, eine Unmenschlichkeit, die sie selbst erleben musste." (Katja Kipping, Die Linke) Weiterlesen


Filmabend PRE-CRIME im Lichthaus Weimar

Die LINKE-Landtagsfraktion lädt am Mittwoch, den 27. Juni, um 19 Uhr zur Filmvorführung der Dokumentation PRE-CRIME in das Weimarer Lichthauskino, Am Kirschberg 4, ein und im Anschluss zur Diskussion um vorhersehende Polizeiarbeit. Dazu werden erwartet der Regisseur der Doku Matthias Heeder, Polizeidirektor Hans-Peter Goltz vom Thüringer Innenministerium sowie der innenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE Steffen Dittes. Moderiert wird der Abend von der freien Journalistin Jennifer Stange. Weiterlesen


Lesung: "Immer schön auf Augenhöhe" mit Gesine Lötzsch

Uwe-Jens Igel
Gesine Lötzsch liest aus ihrem Buch

Gesine Lötzsch sagt, was sie meint. Bei ihr gibt es keine umständlichen Phrasen, keine gestanzten Redensarten. In ihrer langjährigen politischen Karriere hat Lötzsch viel erlebt und gesehen. Mit ihrem Buch nimmt sie ihr Publikum jetzt mit hinter die Kulissen des Bundestages, erzählt Anekdoten über das Drunter-und-Drüber ihres Alltags. Unprätentiös, humorvoll und doch mit gebotenem Ernst, aber vor allem eins: ehrlich. Mit bei der Lesung in Weimar ist Steffen Dittes, Mitglied des Thüringer Landtages. Weiterlesen


Marx im Mai - die kleine Veranstaltungsreihe 2018

Zum 200. Geburtstag von Karl Marx veranstaltet das Abgeordnetenbüro Steffen Dittes gemeinsam mit dem Kreisverband DIE LINKE und dem Europabüro von Gabi Zimmer die Reihe "Marx im Mai". Zum Auftakt der Reihe "Marx im Mai - die kleine Veranstaltungsreihe 2018" wird am 04. Mai in Apolda der Film "Der junge Karl Marx" um 18 Uhr im Stadthaus-Saal gezeigt. Eingestimmt wird die Filmvorführung mit einer Lesung von Briefen, die sich Karl Marx und Friedrich Engels schrieben. Weiterlesen


Weimar erhält zusätzlich 2,85 Millionen Euro Investitionsmittel und 700 000 Euro für Schulen

Das Land zahlt jetzt 100 Millionen Euro zusätzliche Mittel für Kommunen zur Stärkung der Investitionskraft im Jahr 2018 aus, 2019 wird es die Auszahlung in gleicher Höhe geben. Weimar erhält zusätzlich 2,85 Millionen Euro Investitionsmittel und 700 000 Euro für Schulen. „Mit der jetzigen Auszahlung von zusätzlichen 100 Millionen Euro an die Thüringer Kommunen für das Jahr 2018 wird die kommunale Investitionskraft nachhaltig gestärkt. Damit kann der Investitionsstau in der kommunalen Infrastruktur insbesondere auch an Schulen ein weiteres Mal abgebaut werden.“, erklärt der Landtagsabgeordnete Steffen Dittes (DIE LINKE). Weiterlesen


Café Gedanken frei "Das sind wir unseren gemordeten Kameraden schuldig."

In den nun mehr als 70 Jahren seit der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald hat die Erinnerungskultur und Gedenkpolitik tiefgründige Veränderungen erfahren. Auch im 21. Jahrhundert nehmen die Herausforderungen für diejenigen nicht ab, die in Gedenkstätten die Verbrechen des Nationalsozialismus aufarbeiten und an dessen millionenfachen Opfer erinnern. Auch nicht für die, die die Erinnerung an Geschichte als Mahnung an die heute politisch Verantwortlichen verstehen. Der Umstand der größer werdenden zeitlichen Distanz und der Verlust der Zeitzeugen wirft auch die Frage auf, wer übernimmt heute die Verantwortung für die Erfüllung des Schwurs von Buchenwald. Das sind wir ihnen schuldig. Weiterlesen